

SHG Depression
So kannst du helfen:
Wir über uns
Wir alle sind soziale Wesen, aber mit der Diagnose „Depression“ verbinden sich oft noch Unsicherheit oder gar Ausgrenzung. Im äußersten Fall wenden sich Freunde und Familie von einem ab. Die innere Befindlichkeit verlangt aber geradezu nach Kontakt, nach Austausch, nach Geborgenheit und Verständnis. Als Betroffener muss man lernen, sich selbst wieder zu lieben, seine Gefühle zu zeigen und zu artikulieren.
Wenn sich das Gefühl breit macht, nichts mehr zu schaffen, sich zurückziehen zu wollen, plötzlich lang zurückliegende Ereignisse des eigenen Lebens eine Aufarbeitung erwarten, dann ist es nicht leicht, sich gegenüber Anderen zu öffnen. Die Angst schwach zu sein in einer Umwelt, welche „Stärke“ erwartet, entzieht unserer Seele und unserem Körper Kraft und Energie.
Sich wieder auf sich selbst zu besinnen, die Kraft aufzubringen, mit Anderen über die eigenen Gefühle zu reden, und sich sicher zu sein, dass daraus keine negativen Folgen erwachsen, Freude am Leben und seiner Umwelt wieder zu finden, das Hier und Jetzt neu zu bewerten, Licht am Ende des Tunnels zu erkennen; dies sind einige Erfahrungen, die sich aus der regelmäßigen Selbsthilfearbeit ergeben können.
Die Selbsthilfegruppe wendet sich sowohl an Menschen mit Depressionen, welche bereits in therapeutischer Behandlung sind, als auch an diejenigen, die noch auf den Beginn einer Therapie warten. Es werden keine künstlerischen Voraussetzungen erwartet, denn oft zeigt sich erst beim Tun, dass es dem eigenen Wohlbefinden dient, seine Gefühle mit Mitteln auszudrücken, die einem vorher noch gar nicht bewusst waren.
Von den Fördermöglichkeiten sind alle "Kreativmaterialien" ausgeschlossen. Deshalb wünschen wir für deren Beschaffung, die Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit.
Auch wenn wir nur einen Bruchteil der rund 30.000 Depressionsbetroffenen Leipzigs erreichen, auch wenn wir nicht alle Suizide als Folge der Depression verhindern können, so geben wir Hoffnung und Kraft mit der schweren Erkrankung zu leben.
Wir alle sind soziale Wesen, aber mit der Diagnose „Depression“ verbinden sich oft noch Unsicherheit oder gar Ausgrenzung. Im äußersten Fall wenden sich Freunde und Familie von einem ab. Die innere Befindlichkeit verlangt aber geradezu nach Kontakt, nach Austausch, nach Geborgenheit und Verständnis. Als Betroffener muss man lernen, sich selbst wieder zu lieben, seine Gefühle zu zeigen und zu artikulieren.
Wenn sich das Gefühl breit macht, nichts mehr zu schaffen, sich zurückziehen zu wollen, plötzlich lang zurückliegende Ereignisse des eigenen Lebens eine Aufarbeitung erwarten, dann ist es nicht leicht, sich gegenüber Anderen zu öffnen. Die Angst schwach zu sein in einer Umwelt, welche „Stärke“ erwartet, entzieht unserer Seele und unserem Körper Kraft und Energie.
Sich wieder auf sich selbst zu besinnen, die Kraft aufzubringen, mit Anderen über die eigenen Gefühle zu reden, und sich sicher zu sein, dass daraus keine negativen Folgen erwachsen, Freude am Leben und seiner Umwelt wieder zu finden, das Hier und Jetzt neu zu bewerten, Licht am Ende des Tunnels zu erkennen; dies sind einige Erfahrungen, die sich aus der regelmäßigen Selbsthilfearbeit ergeben können.
Die Selbsthilfegruppe wendet sich sowohl an Menschen mit Depressionen, welche bereits in therapeutischer Behandlung sind, als auch an diejenigen, die noch auf den Beginn einer Therapie warten. Es werden keine künstlerischen Voraussetzungen erwartet, denn oft zeigt sich erst beim Tun, dass es dem eigenen Wohlbefinden dient, seine Gefühle mit Mitteln auszudrücken, die einem vorher noch gar nicht bewusst waren.
Von den Fördermöglichkeiten sind alle "Kreativmaterialien" ausgeschlossen. Deshalb wünschen wir für deren Beschaffung, die Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit.
Auch wenn wir nur einen Bruchteil der rund 30.000 Depressionsbetroffenen Leipzigs erreichen, auch wenn wir nicht alle Suizide als Folge der Depression verhindern können, so geben wir Hoffnung und Kraft mit der schweren Erkrankung zu leben.
